Céline Gressel

Persönliches:

33 Jahre
2 Kinder
Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen
Elternbeirat

Ich bin als älteste von vier Kindern in Bad Urach aufgewachsen. Dort habe ich am Graf Eberhard Gymnasium 2005 mein Abitur gemacht. 2006 nahm ich das Studium der Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen auf, das ich 2015 abschloss.

Nach dem Studium habe ich dort meine Arbeit als Techniksoziologin am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften begonnen. Meine Aufgabe ist es, Technikentwicklungsprojekte dabei zu unterstützen neue Technologien so zu entwickeln, dass sie gesellschaftliche Bedürfnisse erfüllen, Problemlagen lösen und dabei ihre potenziellen negativen Folgen für  das Individuum und die Gesellschaft minimiert werden. 2012 habe ich Peter Gressel geheiratet, der als Medizininformatiker im Kreisklinikum am Steinenberg in Reutlingen angestellt ist. Gemeinsam haben wir 2 Kinder (2012 und 2016 geboren).

Meine Verbindung zu Metzingen besteht schon, seit ich mit meinen Eltern 1992 nach Bad Urach zog. Ich war oft und gerne in der Stadt mit dem „Bächle“ in der Fußgängerzone, der einzigartigen Bücherei und dem Sprung- und Spielnachmittag im Hallenbad. 2005, direkt nach dem Abitur, begann ich im Los Mojitos auf dem Kelternplatz zu arbeiten und Metzingen wurde mehr und mehr zu meiner Heimat. Nachdem sich mein Lebensmittelpunkt immer stärker nach Metzingen verlegt hatte, zog ich im Jahr 2007 zu.

Meine Tochter ist Teil der Kindergruppe Sonnenschein e.V. Mein Sohn besucht seit 2016 den Kindergarten Haugenrain und wird im Herbst in die Sieben Keltern Schule eingeschult. Bereits seit dem ersten Kindergartenjahr bin ich im Elternbeirat des Kindergartens tätig. Dort werde ich immer wieder direkt und indirekt mit kommunalpolitischen Themen konfrontiert und habe mich nun dazu entschieden mich über mein schon immer vorhandenes persönliches Interesse hinaus, aktiv und intensiv mit diesen auseinanderzusetzten.

09 Gressel Céline

Sozialpolitisches Engagement:
In meiner Definition eines guten Zusammenlebens soll keiner ausgeschlossen werden. Der Glaube, der Beruf, das Alter, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung eines Menschen darf keine Rolle dabei spielen, welchen Stellenwert ein Mensch in unserer Gesellschaft hat. Wenn wir uns Gedanken um unser Zusammenleben machen, geht es bei den meisten Entscheidungen um Planungen, die die Weichen für eine gute Zukunft stellen – kurz-, mittel oder langfristig. Dass der Schwerpunkt unserer Bemühungen auf der Zukunft liegt, ist aus meiner Sicht elementar für die Arbeit im Gemeinderat. Dennoch finde ich, dass wir gleichzeitig das Heute genauso wenig aus den Augen verlieren dürfen. Ein gutes Zusammenleben lässt sich durch Begriffe wie Sicherheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Privatheit, Teilhabe und Selbstbestimmung ziemlich klar definieren. Für mich ist es aber auf kommunalpolitischer Ebene entscheidend, diese Begriffe nicht nur individuell zu betrachten. Mir geht es dabei auch um ein gesellschaftlich gutes Zusammenleben. 

Umweltpolitisches Engagement:
Zu einem guten Zusammenleben trägt aber auch bei, wie pfleglich wir unsere Umwelt behandeln. Plastik in der Natur, Luftverschmutzung durch Abgase, Abholzung der Regenwälder, Insektensterben, Bodenverunreinigungen durch Glyphosat und Massentierhaltung – all das sind Dinge, die wir heute ändern können und müssen. 

Wirtschaftspolitisches Engagement:
Ich bin der Meinung, dass wir die Chancen aber auch die Risiken der gerade erst beginnenden Digitalisierung unterschätzen. Schon jetzt hat Technik einen prominenten Platz in unserem Alltag. Ich denke, dass es wichtig ist, die Chancen der Digitalisierung jetzt zu nutzen. Gerade in der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder ist der Stellenwert der Erziehung zu medialer Kompetenz noch immer zu gering. Unsere Arbeitswelt wird sich in den nächsten Jahren verändern wie zuletzt durch die industrielle Revolution.
Gleichzeitig dürfen wir die damit einhergehenden Gefahren nicht aus den Augen verlieren. Große Konzerne wie Google und Amazon haben eine große Macht, die auch Einfluss auf unser Zusammenleben und den Einzelhandel in Metzingen hat. Diese Macht können wir durch unser aktives Tun beeinflussen.  

Das muss gesagt sein:
Ich lebe so gerne in Metzingen, weil es eine vielfältige Stadt ist. Ich genieße sowohl das Großstadtflair der Outlets wie auch den kleinstädtischen Charakter auf dem Rathausplatz. Wir haben einen wunderbaren Wald und die Streuobstwiesen und den Weinberg, die ein unvergleichliches landschaftliches Umfeld schaffen. Ich finde, dass wir eine einzigartige Ausstattung an städtischen Einrichtungen haben, wie die Bücherei, die Bäder, Schulen und Kindergärten. Auch unserer Vereine leisten einen unermesslichen Beitrag zum Leben in der Stadt. Dies möchte ich gerne erhalten und weiter fördern. 

E-Mail:
celine@familie-gressel.de

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Céline Gressel